Praxis am Anger  


Werden auch Sie schmerzfrei!


Die Ohrakupunktur 

Nadelstiche mit schneller Wirkung

Die Ohroberfläche bildet eine Reflexzone, auf der alle Organe des Körpers abgebildet sind. Über Akupunkturpunkte auf dem Ohr können deshalb einzelne Organe oder Körperregionen angesprochen werden. 


Wie wirkt die Ohrakupunktur?

Die Signale der Ohrakupunktur erreichen – im Gegensatz zur Stimulation der auf dem übrigen Körper befindlichen Akupunkturpunkte – direkt über eine kleinere Anzahl von Nervenschaltungen die zentralen Gehirnstrukturen. Damit erzielt die Ohrakupunktur sehr schnell eine Wirkung.


Die Ohrakupunktur hat sich bewährt

Der Einsatzbereich der Ohrakupunktur deckt ein weites Spektrum ab. Sie ist hilfreich bei Schmerzzuständen aller Art, Kopfschmerzen und Migräne, Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Hauterkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Störungen von Magen und Darm, Augenerkrankungen, Infektanfälligkeit, Reizblase, Suchterkrankungen, Schlafstörungen, Restless Legs u. v.m.
Es gibt nur wenige Situationen, in denen die Ohrakupunktur nicht angewandt werden darf. Dies ist vor allem der Fall, wenn lokale Entzündungen am Ohr vorliegen, oder die zu behandelnde Krankheit dringend eine Operation erfordert. Es können allerdings nach der Operation Nadeln gesetzt werden, um die Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu fördern.

Behandlung

Es zeigen jeweils nur die Punkte am Ohr an, die einem krankhaft veränderten Teil des Körpers entsprechen. Diese Punkte haben einen veränderten elektrischen Hautwiderstand. Mit Hilfe eines sogenannten Punktsuchgerätes werden diese Punkte  geortet und anschließend mit Nadeln behandelt. Eine Nadel zum Beispiel im Punkt des Kniegelenks fördert den lokalen Stoffwechsel in diesem Gelenk und vermindert oder beseitigt Schmerzen. Auch entzündliche Veränderungen werden beeinflusst. Neben diesen lokalen Punkten gibt es solche, die ausgleichend auf die Psyche wirken, und welche, die eine ähnliche Wirkung wie Medikamente haben – zum Beispiel hormonähnlich, entzündungshemmend oder beruhigend.

Geschichte der Ohrakupunktur

Akupunktiert wurde schon vor mehr als 2.000 Jahren. In welchem Land die Reizung der Ohrmuschel ihren Anfang genommen hat, ist nicht bekannt, aber es finden sich durch viele Jahrhunderte und Kulturen hindurch Hinweise darauf. Dem französischen Chirurgen Dr. Paul Nogier ist es zu verdanken, dass die Ohrakupunktur und ihre vielfältigen Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie vor 50 Jahren wiederentdeckt wurde.  Er hatte bei einigen seiner Patienten festgestellt, dass sie Narben am Ohr trugen, weil sie wegen Ischiasschmerzen an dieser Stelle des Ohres mit einer glühenden Nadel behandelt worden waren – und daraufhin keine Schmerzen mehr verspürt hatten. Der Arzt ging diesem Phänomen nach und stellte fest, dass außer diesem Teil des Körpers auch alle anderen Stellen und Organe am Ohr abgebildet sind. Der Mediziner fand auch heraus, dass nur die Punkte druckempfindlich waren, die einem krankhaft veränderten Teil des Körpers entsprachen. Diese Punkte wiesen eine andere Temperatur und einen anderen elektrischen Hautwiderstand auf. Das ist heute noch die Grundlage, um aktive und damit zu behandelnde Punkte aufzufinden.